Mittwoch, 9. Januar 2013

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Hey, ihr Süßen. ♥
Heute kommt die versprochene Gefühlskacke, auch wenn es gerade gut läuft, in der Klasse und meiner ehemaligen Weltallerbesten, es macht mich kaputt, wenn ich daran denke, wie oft ich schon hier weg wollte, wie oft ich aufgehalten wurde, und wenn ich auf meine Arme sehe, ich tue so als wäre es mir egal, aber in Wirklichkeit tut es so weh. Deshalb muss ich jetzt einfach Frust ablassen.

Wie scheiße es sich an fühlt, von jedem gehasst und beleidigt, jeden verdammten Tag, hören zu müssen sie wollen das du stirbst und dann tust du es - du nimmst dir vor, dich umzubringen, du planst ganz genau, wie, wo und wann du es machst, jeden einzelnen schritt. du schreibst Abschiedsbriefe, fängst an zu weinen, weil es dir Leid tun wird, dass du deine Familie und anderen Freunde zurück lässt und wieder, weil dieser Mensch dir so wehgetan hat und es weiterhin auch tun wird, solange du nichts unternimmst. und dann ist es soweit. du ritzt dich, weinst, erstickst fast, weil du keine Luft mehr bekommst, ritzt dich immer tiefer und tiefer, auch an der Pulsader, du fühlst, wie das Blut deinen arm runter läuft, wie deine tränen deine Wangen runter laufen, wie du vor lauter tränen fast nichts mehr siehst. dann holst du dir die Tabletten, die du dir vorher schon zurecht gelegt hattest. du nimmst eine in den Mund, drehst die Flasche auf und trinkst. dann nimmst du noch eine und noch eine und noch eine, so lange, bis alle weg sind. dann fühlst du dich toll, weil du den Schmerz in deinen armen spürst, weil du denkst und hoffst, dass gleich alles vorbei ist, dass du dann tot bist und nichts mehr spürst. dir wird schwindelig, du wirst müde. du wäscht das Blut von deinen armen und legst dich ins Bett, schläfst ein. am nächsten morgen wachst du auf und denkst dir: "ich lebe noch ..." du rastest aus, willst alles kaputt schlagen, brichst zusammen und fällst auf den Boden, weinst und schreist, aber es hört dich niemand. keiner ist da um dir zu helfen, um dich in den arm zu nehmen, deine tränen weg zu wischen, keiner ist da, um mit dir zu reden. du versuchst, dein leben normal weiter zu leben, wie immer. dann wirst du wieder von ihm beleidigt und zu hause geht dann alles von vorne los: du ritzt dich, weinst, willst wieder sterben. du wünscht dir wirklich nicht mehr, als zu sterben. dann kriegt deine beste das raus und schreit dich an. sie schreit nicht, weil sie sauer ist. sie schreit, weil sie verzweifelt ist, weil sie fast ihre Freundin verloren hat, weil sie nicht mehr weiter weiß. dann fühlst du dich noch beschissener und willst dich wieder ritzen. du weißt keinen ausweg mehr. du fühlst dich verloren.

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